Persönlichkeiten, die zur Geschäftsleitung eines Ingenieurbüros gehören, arbeiten intensiv.
In ihren Abstimmungsrunden werden Themen gemeinsam diskutiert, Details werden besprochen, Perspektiven ausgetauscht.
Und am Ende bleibt oft offen, wer entscheidet – oder die Entscheidung wird vertagt.
Typisch ist:
Was dahinter liegt
Ich erlebe, dass in der Geschäftsleitung häufig nicht geklärt ist, welche Themen tatsächlich gemeinsam entschieden werden müssen und welche nicht. Statt klarer Zuständigkeit entsteht eine Form
der kollektiven Bearbeitung:
Alle sind beteiligt, niemand ist eindeutig verantwortlich.
Hinzu kommt: Oft fehlt eine gemeinsame Orientierung, worauf sich die Geschäftsleitung überhaupt ausrichten will.
Wenn nicht klar ist, wohin sich das Unternehmen entwickeln soll, bleiben Themen gleichwertig nebeneinander stehen.
Dann wird vieles diskutiert aber wenig priorisiert und entschieden.
Geschäftsleitung wird erst dann wirksam, wenn klar ist, wohin sie will und wer wofür steht.
Diese Klärung entsteht selten im laufenden Betrieb. Sie braucht einen Rahmen, in dem die Geschäftsleitung den Blick hebt, ihre Themen ordnet und daraus eine tragfähige Arbeitsgrundlage entwickelt.
Eine Klausurtagung bietet dafür den passenden Rahmen.
In zwei Tagen geht es darum,
Nicht als abstrakte Strategiearbeit, sondern bezogen auf die konkrete Situation des Unternehmens.
Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihre Geschäftsleitung viel abstimmt, aber wenig entscheidet und gleichzeitig unklar ist, worauf sich Ihre Arbeit eigentlich ausrichten soll, lohnt sich ein genauer Blick.