Zusammenarbeit strukturieren


Zusammenarbeit ist in Ingenieurbüros alltäglich und gleichzeitig eine der häufigsten Quellen für Reibung.

Projekte laufen über mehrere Bereiche, Zuständigkeiten greifen ineinander, Abstimmungen sind notwendig.
Manchmal entsteht sogar der Eindruck, dass Zusammenarbeit mehr Aufwand erzeugt, als sie löst.

 

Dann erleben Sie das:

  • Abstimmungen nehmen zu, ohne befriedigende Ergebnisse
  • Übergaben zwischen Bereichen führen zu Reibungsverlusten
  • Zusammenarbeit funktioniert im Einzelfall, aber nicht verlässlich
  • Probleme werden über Kommunikation gelöst – und tauchen an anderer Stelle wieder auf

Was dahinter liegt

Zusammenarbeit wird häufig als Frage der Kommunikation verstanden. Entsprechend wird versucht, Abstimmungen zu verbessern, Gespräche zu klären oder Erwartungen deutlicher zu formulieren.

 

Das ist im Einzelfall sinnvoll, greift aber zu kurz. Denn die Qualität der Zusammenarbeit hängt wesentlich davon ab, wie sie strukturell angelegt ist:
wie Bereiche miteinander verbunden sind, wie Übergaben definiert sind und wie Projekt- und Linienorganisation ineinandergreifen.

Wenn diese Grundlagen nicht klar sind, entsteht Zusammenarbeit situativ – abhängig von Personen, Engagement und Abstimmungsbereitschaft. Sie funktioniert dann punktuell, aber nicht verlässlich.

 

Zusammenarbeit wird erst dann stabil, wenn sie nicht jedes Mal neu ausgehandelt werden muss.

 

Solange Zusammenarbeit auf Abstimmung statt auf klarer Struktur basiert, bleibt die Geschäftsleitung eingebunden – als Vermittlerin, als Klärungsinstanz oder zur Lösung von Konflikten im Einzelfall.

 

 

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen viel Abstimmung erfordert, aber nicht die gewünschte Stabilität erreicht, lohnt sich ein genauer Blick auf die zugrunde liegende Struktur.